Was ist zu tun bei Vergiftungen?

Erste Anzeichen für jedwede Vergiftung sind heftiger Speichelfluss, Zittern, Hecheln, Muskelkrämpfe, erhöhte Körpertemperatur oder Lähmungserscheinungen. Keinesfalls sollte versucht werden, den Hund zum Erbrechen zu bringen, denn ätzende Substanzen können die Speiseröhre ein zweites Mal schädigen, schäumende Stoffe können in die Atemwege dringen und in die Lunge, was zum Ertrinken des Tieres führt. Die erste Handlung sollte sein, das Tier von der Aufnahme weiterer Substanzen abzuhalten und es ruhig zu stellen, dann muss sofort ein Tierarzt aufgesucht oder informiert werden. Wenn sich das Tier schon erbrochen hat, sollte das Erbrochene zur Analyse aufbewahrt werden. Wenn nicht, ist der mutmaßliche Grund der Vergiftung, Pflanzen, Säuren, o.ä., mit zum Tierarzt zu nehmen. Je kürzer der Zeitraum zwischen Vergiftung und der Verabreichung eines Kontraindikationsmittels ist, umso größer ist die Heilungschance.

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