So pflegt man langes Hundehaar

Langes Hundehaar lässt sich mit einem feuchten Schwamm wesentlich leichter und schneller vom Teppichboden und von den Polstermöbeln entfernen, als kurze Hundehaare, die sich hartnäckig in den textilen Bezügen und Belägen halten. Solange die Hundehaare jedoch dort sind, wo sie hingehören, nämlich auf dem Hund, bedarf der langhaarige Vierbeiner intensiverer Fellpflege, als sein kurzhaariger Artgenosse. Zwar ist das Hundefell durch seinen Fetthaushalt selbstreinigend und macht Schaumbäder weitestgehend überflüssig, das tägliche Fellbürsten während des Fellwechsels ist jedoch bei langhaarigen Hunden genauso unerlässlich, wie bei den kurzhaarigen. Das Ausbürsten des Fells entfernt abgestorbene Haare, fördert die Durchblutung der Haut und damit das Nachwachsen des Fells. Nach dem Fellwechsel reicht es, den kurzhaarigen Hund einmal in der Woche zu bürsten, während der langhaarige Vierbeiner weiterhin die tägliche Fellpflege benötigt. Durch das tägliche Bürsten des Fells werden Verfilzungen vermieden bzw. entfernt und das Einnisten von Parasiten vermindert. Sobald sich ein Kamm widerstandslos durch das Fell ziehen lässt, ist die Pflege erfolgreich beendet. Hierfür müssen, je nach Fell, bis zu 30 Minuten täglich eingeplant werden. Die angenehmen Nebeneffekte dieser aufwendigen Fellpflege sind die Förderung der sozialen Beziehung zwischen Mensch und Hund und die Früherkennung von Unregelmäßigkeiten, wie Zeckenbefall, kahle Stellen, Verletzungen, Milben- oder Pilzbefall, Hautrötungen und Verschiedenes mehr.

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