Tränende Augen müssen beobachtet werden!

Das Tränen der Augen ist eine Schutzfunktion des Auges und hat stets eine Ursache, die analysiert und beobachtet werden muss. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um etwas Dramatisches handeln. Oftmals ist es einfach nur die Reaktion auf Zugluft, hervorgerufen beispielsweise durch ein offenes Autofenster oder die Klimaanlage. Hat der Hund jedoch dabei erhöhte Temperatur, oder geht mit dem Tränen ein eitriger Ausfluss einher, so ist der Tierarzt aufzusuchen. Gleiches gilt, wenn sich der Hund ständig am Auge reibt. Einseitiges Augentränen hat häufig einen Fremdkörper im Auge als Ursache. In den meisten Fällen wird dieser Fremdkörper durch die Tränenflüssigkeit herausgeschwemmt. Ist dies nicht der Fall, so muss der Fremdkörper, zum Beispiel mithilfe eines fusselfreien Tuchs, entfernt werden. Dies setzt jedoch eine ruhige Hand und einen ruhigen Hund voraus, ansonsten ist wegen der Verletzungsgefahr der Tierarzt um Hilfe zu bitten. Mit der Entfernung des Fremdkörpers sollte nicht zu lange gewartet werden, da sonst eine eitrige Bindehautentzündung droht. Auch ein eingerolltes Augenlid kann Ursache für das einseitige oder beidseitige Tränen sein. Ein kleiner operativer Eingriff sorgt wieder für Straffheit des Augenlides und erspart dem Hund künftige Qualen. Eine weitere Ursache kann eine allergische Reaktion sein. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn herauszufinden ist, was diese Reaktion verursacht hat, um künftig Abhilfe schaffen zu können.

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