Epilepsie beim Hund

Epileptische Anfälle bei Hunden kommen öfter vor, als man denkt. Sie sind für den Hundefreund schockierend, doch der Hund kann bei guter, medikamentöser Einstellung gut damit leben. Diagnose und Einstellung der Medikamente erfordert Geduld und können sich über mehrere Monate erstrecken. Die Einnahme ist lebenslang notwendig.

Der Tierarzt benötigt genaueste Informationen über den Verlauf der Anfälle. Ein Tagebuch und Videoaufzeichnungen der Anfälle erleichtern die Diagnose der Epilepsie, die viele Ursachen haben kann. Eine Stoffwechselerkrankung wäre als Ursache möglich, mit deren Behandlung auch die Epilepsie verschwindet.

Die häufigste Variante ist die idiopathische Epilepsie. Die Ursachen hierfür sind weitestgehend unbekannt. Bekannt ist, dass diese Krankheit in der Regel während der ersten fünf Lebensjahre auftritt und bestimmte Rassen anfälliger sind, als andere. Die Vererbbarkeit von Epilepsie wird stark vermutet, ist aber noch nicht bewiesen. Epileptische Anfälle finden meist in gewohnter Umgebung während der Ruhephasen statt. Anstrengungen und Spaziergänge müssen also nicht eingeschränkt werden.

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