Bis auf die Haut – kahle Stellen im Fell

Bilden sich kahle Stellen im Fell des Hundes, so ist unbedingt der Ursache auf den Grund zugehen. Sehr häufig sind hierfür Pilze, wie etwa Fußpilz oder der Hundehautpilz Mikrosporum canis verantwortlich. Beide Arten sind sehr ansteckend und müssen dringend behandelt werden. Eine etwas harmlosere Ursache haben Liegeschwielen. Sie treten, gerade bei Hunden mit hohem Körpergewicht, an den Ellbogen auf. Ein dickes Liegekissen kann hier schon für Abhilfe sorgen. Damit die Hornhaut nicht austrocknet und Risse bildet, ist sie mit Melkfett, Vaseline oder Waffenöl einzureiben. Waffenöl eignet sich außerdem hervorragend für die Pflege der Hundepfoten nach einem Spaziergang über schroffes Gestein und darf in keinem Haushalt fehlen, in dem Hunde leben.

Des Weiteren kann auch eine Infektion, die beispielsweise durch einen Zeckenbiss hervorgerufen wurde, für den Fellverlust ursächlich sein. Ständiges beißen, kratzen oder lecken kann ebenfalls für nachte Stellen sorgen (Leckdermatitis) und ist durch das Anlegen eines Plastikkragens zu unterbinden.

Bei Verdacht auf Pilzbefall ist der Hund in Quarantäne zu sperren und sein gesamtes Umfeld, inklusive Bürste, Halsband etc., zu desinfizieren. Dabei sind Gummihandschuhe und ggf. ein Mundschutz zu tragen. Die Behandlung des Hundes ist vom Tierarzt durchzuführen. Auch bei bakterieller Ursache oder im Zweifelsfall ist der Tierarzt zu konsultieren.

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