Designerhunde – Der Labradoodle

Bei dem Labradoodle handelt es sich um eine Mischung aus Labrador Retriever und Grosspudel.

Da diese Mischung gezielt gezüchtet wird, handelt es sich bei dem Labradoodle nicht um einen Mischling, sondern um einen Hybridhund, auch Designerhund genannt.

Im Gegensatz zu den meisten Hybridhunden, wird mit dem Ergebnis weitergezüchtet, um eine neue Rasse zu kreieren. Derzeit ist der australische Labradoodle vom FCI noch nicht als eigenständige Rasse anerkannt, wohl aber vom US-amerikanischen CKC.

Ziel dieser Kreuzung ist es, einen Hund zu züchten, der sich als Blindenhund oder auch als Behindertenbegleithund für Menschen mit einer Hundehaarallergie eignet. Entgegen vieler Behauptungen ist dieses Ziel bisher noch nicht erreicht worden. Das pudelähnliche Fell des Labradoodle enthält genauso viele Allergene, wie das des Labradors und auch der jahreszeitbedingte Fellwechsel konnte bis dato nicht völlig abgestellt werden.

Der Labradoodle ist kein Couchpotato! Sowohl der Labrador, als auch der Grosspudel, sind ausgesprochen gelehrige Hunde. Kein Wunder also, dass aus dieser Mischung ein sehr lernfähiger und leicht erziehbarer Hund herauskommt. Diese Lernfähigkeit will allerdings auch gefordert werden und so verlangt der Labradoodle, neben viel Auslauf, stets seine Aufgaben und Herausforderungen, da er ansonsten schnell unterfordert ist.

Die Fellfarbe ist nicht explizit festgelegt und umfasst die gesamte Farbpallette von Gelb bis Braun. Auch schwarze, bläuliche und silbrige Farbgebungen sind möglich. Mit einer Widerristhöhe zwischen 54 und 65 cm bringt dieser Designerhund zwischen 25 und 35 Kg auf die Waage. Er ist verspielt, Kinderlieb und sehr verträglich. Das in der Regel lange und dichte Fell, sollte mindestens drei Mal die Woche gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden.

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